Alles begann mit einem Lernvideo. Jan und Götz  kannten sich schon länger, spielten zusammen in  der Band der „Gospelnight“ Dresden. Sie tauschten  immer wieder Musik aus und entdeckten schnell  ihre gemeinsame Liebe zu Bluegrass und Folk.  Schon Jahre vor der Gründung von Johnson Grass  kam Jan eines Tages zu seinem Freund, er habe mit  seinen Schülern (er ist Englischlehrer) einen Film  über die nordamerikanische Agrarwirtschaft  gesehen. Dabei ging es u.a. um ein „Unkraut“ namens „Johnson Grass“ (deutsch – Gemeine  Mohrenhirse), welches den Landwirten im Süden der USA sehr zu schaffen machte. „Ein toller  Bandname!“ waren sich die beiden einig. „Irgendwann gründen wir eine Folkband mit diesem  Namen…“   Es sollte aber noch bis Anfang 2010 dauern, dass aus dem Traum Wirklichkeit wurde. Auslöser  war wie so oft eine Gig-Anfrage. Freunde baten Götz, ob er nicht mit einigen anderen Musikern  bei ihrem Mühlenfest auftreten könnte. Dieser reagierte sofort und sah darin die einmalige  Chance, das Projekt in die Tat umzusetzen und sagte zu, obwohl es die Band zu diesem  Zeitpunkt noch gar nicht gab. Aber die Mitstreiter waren schneller gefunden, als gedacht. Katrin, Julia und Filip kannten die  beiden Musiker aus dem „Goldenen Lamm“, dem Gemeindezentrum der FeG Dresden. Hier  hatten sie schon oft in diversen Besetzungen miteinander musiziert und sich schätzen gelernt.  Eine Besonderheit war, dass sich im Gespräch alle als Folkfriends outeten, was sofort  Begeisterung hervorrief. Am 1. Mai 2010 gab‘s die erste Probe, am 24.5. spielte Johnson Grass  auf dem Mühlenfest in Gadewitz, mit 16 Songs im Gepäck.  Die Proben machten großen Spaß – jeder hatte so viele Instrumente dabei, wie er  beherrschte, wodurch eine große klangliche Abwechslung entstand. Niemand  allerdings hatte daran gedacht, welches Chaos auf der Bühne entstehen musste,  wenn man all diese Sachen dorthin stellen würde. Inzwischen ist diese Vielfalt  zum Markenzeichen von Johnson Grass geworden. Schnell sprach sich diese Vielfalt herum und es folgten Einladungen zu  Konzerten, Hochzeiten, Jugendabenden und Konferenzen. Im Herbst 2011  veranstalteten die fünf Musiker, inzwischen um Michael Kober als Techniker  erweitert, gemeinsam mit der Feg Dresden den ersten Folk-Gottesdienst.  Johnson Grass ist inzwischen regelmäßig in ganz Deutschland unterwegs.
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